Supervision Mediation

Systemische Supervision

Systemische Supervision als organisierter Perspektivenwechsel und gemeinsame Suchbewegung. Den Menschen, Interaktionen und das System fest im Blick.

Systemische Supervision

Systemische Supervision begleitet die berufliches Denken und Handeln. Sie ist ein professionelles Verfahren der Beobachtung und Reflexion von Prozessen. Systemische Supervision orientiert sich an Neutralität, Neugier, Allparteilichkeit, Wertschätzung und Respekt vor beteiligten Personen. Kontextsensibilität und Genderperspektive werden in den Blick genommen. Respektlosigkeit eigenen Ideen und Hypothesen gegenüber fördert die Haltung, dass Menschen autonom und selbstverantwortlich als Experten ihrer selbst handeln.

  • Einzelsupervision
  • Fall- und Teamsupervision
  • Systemische Strukturaufstellung
  • Institutionsberatung

 

„Für nachhaltiges Konfliktmanagement in Organisationen gilt es, Bewusstsein zu schaffen, zum einen: Was bewirkt die Organisation in den Menschen, und zum anderen: was können die Menschen in der Organisation bewirken?"

Friedrich Glasl

Als zertifizierter Mediator unterstütze ich Sie dabei aktiv zu kooperieren und  die Situation frühzeitig und auf konstruktive Weise zu ändern. Es kann sich für Sie und den Andern lohnen. Denn eins scheint sicher: Nichtstun kostet richtig.

 

Konfliktcoaching, Konfliktmoderation, Mediation und Konfliktmanagement in Teams, Unternehmen und Organisationen

Konflikte in Teams, Organisationen und Unternehmen können große Risikofaktoren und Wertevernichter sein. Oder eine große Chance. Je nachdem, wie Sie damit umgehen. Sie suchen eine Konfliktlösung, ohne gleich vor Gericht gehen zu müssen? Auch weil sie sich fragen: „Wie kann es gelingen, dass Spannungen und Konflikte Anregungen sind uns zu verbessern? Das wir weiterkommen? Und das wir uns entwickeln?

 

Konflikt-Coaching

Coaching zum individuellen Umgang mit Konflikten. Ein Konfliktcoaching nutzt Einzelnen und Gruppen, um einen individuellen Umgang mit Konflikten zu erreichen.

 

Konflikt-Moderation

Konflikte moderieren, mit Struktur begleiten und Ideen austauschen. Eine Konfliktmoderation dient als wichtige präventive Arbeit, vor einen und zu Beginn eines Konfliktes.

 

Mediation

Sichtweisen klären, Gefühle und Bedürfnisse benennen, Ideen entwickeln und gemeinsam, faire und tragfähige Lösungen finden. Eine Mediation, als Form der Konfliktlösung, in der eine neutrale Person zwischen Streitparteien vermittelt, hilft in eskalierten Konflikten den Streit überwinden und zu einem Neustart des Dialoges zu kommen.

 

Konfliktmanagement

Aus gelösten Konflikten lernen und ein Konfliktmanagement-System in Teams und Unternehmen aufbauen. Mediation trägt durch kleine Verbesserungsprozesse bereits zur Weiterentwicklung der Organisation bei. Konflikte werden in ihrer Signalwirkung für Unstimmigkeiten nutzbar gemacht. Für eine Konfliktbearbeitungskultur, die über die einzelne Mediation hinauswirkt.

 

 

Mediation, Konfliktcoaching und „Peer-Mediation“ in Schulen

Coaching mit einzelnen Schüler*innen und Lehrer*innen und kleinen Gruppen zum Umgang mit Krisen, Konflikten und Gewalt.

Konfliktmoderation und Mediation mit Schüler*innen und Lehrer*innen

Peer-Mediation; die Vermittlung bei Konflikten mit und unter etwa gleichaltrigen Jugendlichen, kann ein wichtiger Baustein zur Gewaltprävention an Schulen sein.

 

Coaching und Mediation mit jugendlichen Straftäter*innen

Workshops und Coachings mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Jugendgerichtshilfen

Coaching mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Jugendarrestanstalten

 

„Eine ehrliche Meinungsverschiedenheit ist häufig ein gutes Zeichen für einen Fortschritt.“

Mahatma Gandhi

Worum geht's in der Mediation?
Worum geht es in der Mediation?

Eine kurze Reise durch einen Konflikt.

Etwas ist  passiert.

Vielleicht nur eine Meinungsverschiedenheit? Vielleicht ein blödes Wort, ein seltsamer Blick oder eine komische Geste? Vom Anderen oder von Ihnen? Doch Sie spüren, dass da etwas stört. Bei Ihnen, beim Anderen und auch in der Zusammenarbeit? Sie wollen nicht groß drauf rumreiten? Lohnt sich nicht an die große Glocke zu hängen. Aber etwas bleibt hängen. Bei Ihnen, in der Zusammenarbeit und vielleicht auch beim Anderen?

Friedrich Glasl hat den möglichen Verlauf einer Konflikt-Eskalation in einem Stufenmodell beschrieben. Es gibt in diesem Modell drei Ebenen und neun Eskalationsstufen. Ab Stufe Eins geht es immer weiter die Treppe runter. Der Konflikt „eskaliert tiefer“, das Niveau sinkt, die Deeskalationsmöglichkeiten der Streitenden, das Selbstheilungspotenzial, auch.

Auf der ersten Ebene, der „Win-Win-Ebene“ ist der Konflikt noch auf der Sachebene. Eine Moderation zwischen den Konfliktparteien wäre leicht möglich. Beide können noch durch den Konflikt gewinnen.

Die erste Stufe „Verhärtung“: Es gibt Spannungen und  verschiedene Meinungen, die einander (scheinbar) widersprechen? Auf dieser Stufe geht es noch allein um die Sache und die Meinungsverschiedenheiten werden oft nicht als Beginn eines Konflikts gesehen.

Stufe 2 „Debatte“: Sie überlegen, wie Sie den anderen von ihrer Meinung überzeugen? Es kommt zum Streit und Sie erwischen sich dabei, dass Sie beginnen in Schwarz und Weiß zu denken? „Ich bin im Recht, der Andere liegt falsch und er soll das einsehen!“

Stufe 3 „Taten statt Worte“: Der Konflikt verschärft sich.   Sie hören auf miteinander zu reden und brechen Gespräche ab? Sie überlegen, wie Sie den anderen dazu bringen können sein Unvermögen einzugestehen? Und Sie beginnen durch Taten zu provozieren?

 

Auf der zweiten Ebene, der „Win-Lose-Ebene“ rutscht der Konflikt auf die Beziehungsebene. Einer kann gewinnen. Der andere wird verlieren? Eine Moderation reicht nicht mehr aus. Eine Mediation könnte noch zu gemeinsamen Lösungen führen.

Stufe 4 „Koalitionen“: Sie beginnen Menschen für ihre Position und gegen die Position des Anderen zu suchen und zu gewinnen?

Stufe 5 „Gesichtsverlust“: Jetzt wollen Sie ihren Gegner vernichten? Sie schrecken nicht vor Verleumdung zurück und werfen die Moral über Bord?

Stufe 6 „Drohstrategien“: Um Macht und Kontrolle zu behalten drohen Sie dem Anderen und stellen (oft unerfüllbare) Forderungen?

 

Auf der dritten Ebene, der „Lose-Lose-Ebene“ werden beide verlieren. Bis zur siebten Stufe kann eine Mediation mit Mühe gelingen. Danach braucht es eine Entscheidung, durch eine außenstehende Macht, wie einem Gericht oder dem Chef.

Stufe 7 „Begrenzte Vernichtung“: Sie sehen den Gegenüber nicht mehr als Mensch und wollen ihm möglichst schaden? Solange Sie nicht selbst zu sehr unter ihren Aktionen gegen Ihn leiden, sehen Sie das schon als Gewinn?

Stufe 8 „Zersplitterung“: Beide wollen nun den Anderen vernichten. Nur schaden reicht nicht mehr. Psychoterror, Verleumdung und die Bedrohung der Existenzgrundlage sind Mittel zum Zweck?

Stufe 9 „Gemeinsam in den Abgrund“. Um den Gegner zu vernichten kalkulieren Sie ihren eigenen Untergang ein?

 

Ab jetzt ist alles erlaubt. Gefängnis, Verletzung und Tod nehmen Sie in Kauf, solange der Andere ebenfalls vernichtet wird? Nicht jeder Konflikt muss bis zur letzten Stufe eskalieren. Die Meisten gehen auch nicht so weit, aber eben doch zu viele.

Bis zur Stufe 6 nutzt eine Moderation und/oder eine Mediation beiden Konfliktparteien zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Ab Stufe 7 wird eine Mediation aber oft zur „Mission impossible“, den die die neutrale Position des Mediators ist dann schon die neben dem Scherbenhaufen.

Als Moderator und Mediator unterstütze ich Sie Beide dabei aktiv zu kooperieren. Über den eigenen Schatten zu springen, die Situation frühzeitig und auf eine konstruktive Weise zu ändern. Es könnte sich für Beide lohnen. Denn eins scheint sicher: Nichtstun kostet richtig.

 

 

Ulf Hecht

Training│ Coaching│ Beratung│ Supervision│ Mediation

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Ulf Hecht │ Brunnenhäuserstrasse 5 │ D- 59425 Unna

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